Aktuelles von den Aktiven Bürgern Lichtenfels

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Veröffentlichungen von den Aktiven Bürgern Lichtenfels.

Kulturen erleben

Sommerfest der Begegnung

„Über den Tellerrand schauen“ – das kann man gleich in mehrerlei Hinsicht beim „Sommerfest der Begegnung“. Es findet am Montag, 1. Juli 2019, von 17 bis 20 Uhr im Hof der evang.-luth. Kirche (Kronacher Straße 16) statt.

Organisiert wird die Veranstaltung von den Aktiven Bürgern in Zusammenarbeit mit der evang.-lutherischen Kirchengemeinde Lichtenfels, die herzlich dazu einladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mieterführerschein: ein wichtiger Beitrag zur Integration

Sprache, Arbeit, Wohnung – diesen Dreiklang streben viele der aus anderen Ländern in unsern Landkreis Geflüchteten an. Die schwierigste Hürde ist oftmals, eine Wohnung zu finden – auch weil sich zuweilen Vermieter nicht sicher sind, ob die Bewerber den „richtigen Umgang“ mit der Wohnung beherrschen. Deshalb hat vor einiger Zeit Karin Pfeiffer, die beim Landratsamt angesiedelte „Integrationslotsin“, zusammen mit Landrat Christian Meißner die Initiative ergriffen und von einem anderen Landkreis ein dort bewährtes Schulungsprogramm beschafft: Darin wird man an sechs Abenden zu je eineinhalb Stunden über alles Notwendige rund ums Wohnen geschult – von Heizen und Lüften bis zu Nebenkosten und Mülltrennung reicht zum Beispiel die Themenpalette. Und am Ende steht eine Prüfung. Wer sie besteht, bekommt einen „Mieterführerschein“, den er zum Beispiel bei Bewerbungen dem Vermieter vorlegen kann.

Die erste Schulungsgruppe umfasste zehn Männer. Durchgeführt wurden die Unterrichtseinheiten ehrenamtlich von Aktiven Bürgern: Ann-Kathrin Keil mit Unterstützung von Gaby Berg. Sie waren angetan von der Lernwilligkeit ihrer „Schüler“, die auch alle mit Erfolg abschlossen. Das Obermain-Tagblatt hat in einer Reportage darüber berichtet (hier klicken).

Lesepatin in der Jury Vorlesewettbewerb

Elvira Ludwig aus Redwitz ist eine „Lesepatin der ersten Stunde“ bei den Aktiven Bürgern: Seit 2011 kommt sie zweimal pro Woche an die Albert-Blankertz-Schule ihres Heimatortes Redwitz, um Schülern, die sich etwas schwerer tun, zu helfen. Und zwar bei einer ganz entscheidenden Fähigkeit, die man vor allem in seinen ersten Schuljahren erlernen soll, dem Lesen.

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Merhawi Teame an seinem Arbeitsplatz

Merhawis Traum hat sich erfüllt

Merhawi Teame aus Eritrea ist angekommen: Nach vier Jahren in Deutschland versteht und spricht er sehr gut Deutsch, hat eine eigene Wohnung und einen festen Arbeitsplatz bei der Firma Concept Laser. Sein nächstes großes Ziel ist, den Führerschein zu machen. Und er ist beliebt – eine Kollegin hat bei unserem Besuch am Arbeitsplatz über ihn gesagt: „Wenn Merhawi zur Tür hereinkommt, ist es, wie wenn die Sonne aufgeht, so freundlich und hilfsbereit ist er.“ Eine ganze Reihe von Aktiven Bürgern hat an dieser offenkundig gelungenen Integration mitgewirkt, so z. B. Betreuer Bernd Potzel und die ehrenamtlichen Sprachtrainer am ersten Aufenthaltsort Schönbrunn, später auch Carita Müller und Gaby Berg. Mittlerweile unterstützt Merhawi sogar selbst als „ehrenamtlicher Lehrer“ deren Sprachkurse!

Der Fränkische Tag hat diese Integrationsgeschichte in einer Reportage dargestellt. Sie wird auch auf der von Caritas Deutschland zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni erstellten Internetseite (www.caritas.de) als gutes Beispiel übernommen werden.

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Was macht eigentlich ein „Spielzeugdoktor“?

2011 starteten die Aktiven Bürger „bei null“. Erste Aktion war eine Umfrage bei allen heimischen Kindergärten: „Was wünscht Ihr Euch an zusätzlichem ehrenamtlichem Engagement?“

„Lesepaten“ wurde am häufigsten genannt, aber gleich dahinter folgte der „Spielzeugdoktor“. Gemeint war (und ist) jemand, der mit ein bisschen handwerklichem Geschick Sachen wieder in Ordnung bringt: z. B., wenn an Außenspielgeräten was klemmt oder gebrochen ist, wenn die Spielzeugkiste aus dem Leim geht oder Ähnliches. So hat sich das seitdem auch in einer ganzen Reihe von Kindergärten eingespielt und bewährt. Wer meint, dass er vielleicht auch auf diese Weise Kindern (und ErzieherInnen) eine wertvolle Hilfe sein könnte, kann sich gerne im Aktive-Bürger-Büro erkundigen, wo gerade so ein „guter Geist“ gesucht wird.

Das der Kreativität eines Spielzeugdoktors aber auch keine Grenzen gesetzt, beweisen die beiden Schneyer Berthold Werner und Gerhard Hohmann, die immer wieder mal mit großer Freude ihren örtlichen Kindergarten „vermöbeln“. Was damit gemeint ist, hat jüngst das Obermain-Tagblatt in einer Reportage aufgezeigt.

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Mit dem Prinzip „Fördern und fordern“ hat Bernd Potzel Anerkennung und Erfolge in der Integration, hier im Bild mit Habib und Fathawi.

Geheimnisse (?) erlebter und erfolgreicher Integration

Das „Drehbuch“ ähnelt sich immer wieder: Jüngere Männer, vor Terror und Verfolgung aus Eritrea geflüchtet, kommen in der Asylunterkunft in Schönbrunn an. Dort werden sie gefördert und gefordert:

Sprache lernen, Formalitäten mit den deutschen Behörden bewältigen, Kontakte und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen finden, Sprachprüfung ablegen, Praktikum / Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden, Wohnung finden.

"In ganz vielen Fällen hat das schon geklappt", sagt Bernd Potzel aus Bad Staffelstein. Er ist nicht nur seit Jahrzehnten Fußballabteilungsleiter beim TSV, sondern als „Aktiver Bürger“ seit vier Jahren auch ein unverzichtbarer „Helfer in allen Lebenslagen“ für die jeweils in Schönbrunn untergebrachten Geflüchteten, derzeit zwölf an der Zahl.

Anfangs waren …

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Gründungsmitglied der Bürgerstiftung für Jugend und Familie im Landkreis Lichtenfels ist Christine Leikeim, Seniorchefin des Brauhauses Leikeim in Altenkunstadt

„Wo viele Hände sind, ist die Last nicht so schwer!“

Als ich diesen Spruch aus Haiti gelesen habe, erinnerte er mich an mehrere Artikel in unserer Tageszeitung, in denen auch von „vielen Händen“ die Rede ist: „Dank Ehrenamt ein lebendiger Verein“ oder „über 4.500 Stunden ehrenamtlich geleistet“ usw.

Und natürlich fielen mir sofort unsere Aktiven Bürger hier im Landkreis ein, die sich seit vielen Jahren mit ihrer Zeit und Ihrem Engagement in verschiedensten Institutionen ehrenamtlich für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft einbringen.

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PLAY - Tag des Ehrenamts 2019
Video zum Tag des Ehrenamts 2019

Tag des Ehrenamts 2019

„Beim ehrenamtlichen Engagement spielen Alter, Herkunft und Nationalität keine Rolle. Denn sich freiwillig zu engagieren, verbindet die Menschen und bringt sie zusammen. Wenn man füreinander Verantwortung übernimmt, sind Unterschiede nicht mehr von Bedeutung. Das zeigt sich auch ganz deutlich beim Projekt ‚Miteinander leben – Ehrenamt verbindet‘. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund lernen sich kennen, respektieren sich und fördern so auch das ehrenamtliche Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund.“
    Sozialministerin Kerstin Schreyer

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Inmitten der von ihr erweiterten und betreuten Schulbücherei in Hochstadt nahm Gerti Dorsch (Bildmitte) für die Aktiven Bürger die Spende von Rektorin Heike Klimke (Grundschule Hochstadt) und Lehrer Heinrich Zweyer (GrundschuleMarktzeuln) entgegen.

DANKE: Schulen Hochstadt / Marktzeuln spenden für Aktive Bürger

325 Euro erlösten die Grundschulen Hochstadt und Marktzeuln aus einer Benefizaktion an ihren Schulen und überreichten ihn unter dem Motto „Nicht nur nehmen, sondern auch geben“ an die Aktiven Bürger.

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„Danke" und „Ein toller Abend"

 – das waren die meistgehörten Worte beim Benefizkonzert der Aktiven Bürger am „Valentinstag“ 2019 im Lichtenfelser Stadtschloss.

DANKE sagte Erhard Schlottermüller von den Aktiven Bürgern

  • den ohne Gage auftretenden Musikgruppen „Y-NOT“ und „FZ – Fanfarenzug der St.-Georgs-Pfadfinder Lichtenfels“ für ihre engagierten und faszinierenden Bühnenshows
  • den Förderern Brauhaus Leikeim, Bäckerfachverein, Tontechnik Wolfgang Wiesmann und Sparkasse, die mit Sach- bzw. Geldspenden zum finanziellen Erfolg des Abends beitrugen
  • dem Stadtschloss-Team der Stadtverwaltung für die gute Kooperation
  • den lokalen Medien für die freundliche Vor- und Nachberichterstattung
  • Hunderten von Besuchern, die nicht nur begeistert zuhörten, sondern auch temperamentvoll mitsangen, -klatschten und -tanzten (und auch spendeten - siehe unten)
  • und nicht zuletzt den vielen Mitstreitern aus dem Aktive-Bürger-Team (mit Gerti Dorsch als „Chef-Organisatorin“), die wieder einmal zupackend und unkompliziert zusammenarbeiteten, so dass der Abend von A – Z „rund lief“.

„EIN TOLLER ABEND“ war es nach Meinung wohl aller Beteiligten u. a., weil

  • der Funke der Begeisterung von der ersten bis zur letzten Minute sowohl auf der Bühne wie davor zu spüren war
  • die Besucher das Aktive-Bürger-Spendenschwein „Jolande“ mit über 2.000 Euro kräftig fütterten. Das ist ein wertvoller Beitrag für die weitere Arbeit der Aktiven Bürger für die „Lebensqualität am Obermain“.