Aktuelles von den Aktiven Bürgern Lichtenfels

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Veröffentlichungen von den Aktiven Bürgern Lichtenfels.

Lesepatinen

Erfolgreiche Büchereiaktion der AB-Lesepatinnen

Erfreuliche Resonanz fanden die Lesepatinnen der Aktiven Bürger an „ihrer“ Grundschule in Hochstadt: Zum ersten Schultag hatten sie – in Abstimmung mit Schulleitung und Elternbeirat – einen Informations- und Aktionsstand aufgebaut, den sie den ganzen Vormittag über betreuten. Was wurde da „geboten“:

  • Sie stellten die Schulbibliothek vor, die von Lesepatin Gerti Dorsch vor wenigen Jahren wieder „zum Leben erweckt“ und durch viele Förderer stark erweitert worden war; mittlerweile wird sie von den Schülerinnen und Schülern sehr rege genutzt!
  • Dabei luden sie die anwesenden Eltern, Großeltern, Paten usw. ein, Bücher für diese Bibliothek zu kaufen = zu spenden. Dieses Angebot (die Idee stammt von Rektorin Heike Klimke) wurde erfreulich oft angenommen, so dass der Bücherbestand weiter wächst und noch mehr zum Lesen einlädt.
  • Nicht zuletzt kamen auch viele interessante Gespräche zustande, bei denen die Lesepatinnen von ihrer ehrenamtlichen Arbeit erzählen konnten.

Fazit von Gerti Dorsch, die die Aktion seitens der Lesepatinnen koordiniert hatte: „Es hat uns allen wieder richtig Spaß gemacht – wegen der guten Resonanz, aber auch, weil wir sehen, wie die Kinder vom verstärkten Lesen für ihren weiteren Schulweg profitieren. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender und weiteren Unterstützer!“

Artikel im Obermain-Tagblatt

Kulturen erleben
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Herbstfest der Begegnung

„Über den Tellerrand schauen“ – das kann man gleich in mehrerlei Hinsicht beim „Herbstfest der Begegnung“.

So dürfen sich alle Besucher auf Kostproben aus der orientalischen Küche freuen. Zubereitet werden sie von einem vor drei Jahren in den Landkreis gekommenen Syrer, der seit einiger Zeit in der heimischen Gastronomie arbeitet. Doch auf die Besucher warten nicht nur in kulinarischer Hinsicht neue Erfahrungen: Auch die Live-Musik-Einlage einer kleinen Band ist vorgesehen.

Das Entscheidende aber sind die menschlichen Begegnungen, die sich dabei in freundlicher, ungezwungener Atmosphäre ergeben. Erfahrungsgemäß ist dies für alle Teilnehmer Freude und Gewinn zugleich. Nicht zuletzt tragen diese Begegnungen zu einem guten, verständnisvollen Miteinander hier in der Region bei. Herzlich willkommen zu dieser Veranstaltung sind Einheimische aus allen Altersgruppen wie auch neu in die Region Gekommene aus Deutschland und anderen Ländern – beruflich wie privat Zugezogene und auch aus ihren Heimatländern Geflüchtete.

Organisiert wird die Veranstaltung von den Aktiven Bürgern in Zusammenarbeit mit dem Meranier-Gymnasium Lichtenfels, die herzlich dazu einladen.

Mohammed und sein Traum von Heimat

Eine Geschichte aus dem Nahen Osten von Flucht, Krieg und Vertreibung kann ein erstes gutes Kapitel in einer idyllischen Mühle finden. Mitten in einem Biergarten im satten Grün des Kleinziegenfelder Tals. Die Sonne blinzelt durch das Geäst. Mohammed hat am Tisch in der Schrepfersmühle Platz genommen, bald werden die ersten Gäste in den großen Biergarten kommen. So fasst er sich kurz, mit seiner Geschichte, die eigentlich schon lange vor seiner Geburt beginnt.

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Heinz Anders
Harald Rausch und Heinz Anders (re)

Heinz Anders: unermüdlich im Einsatz für die Lebensqualität in Senioreneinrichtungen

Das ist schon fast unglaublich: Wohl gut 450 "Seniorennachmittage mit Musik" hat Heinz Anders in den sieben Jahren seines ehrenamtlichen Engagements für die Aktiven Bürger gestaltet!. Die "ehrensache" Redaktion stellte dazu einige Fragen an Heinz Anders:
Wie bist du zum Musizieren gekommen?
Mit neun Jahren habe ich ein Akkordeon bekommen und begeistert geübt. Als junger Mann habe ich etliche Jahre mit der Gruppe „Bonny Boys“ im heimischen Bereich und über die Region hinaus in Cafés und Tanzsälen gespielt, später als Alleinunterhalter auf vielen Familienfeiern und Vereinsveranstaltungen. Dann hat ...

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Leselernhelfer
Lehrerin Svenja Zwack (m), Lesepatinnen Marlies Andresen (re) und Angelika Peichl

Wertvolle Lese-Lernhelfer

Die Dr.-Roßbach-Grundschule in der Kronacher Straße konnte ein sehr positives Fazit zum Einsatz einer speziellen Vorlese- und Erzählbox ziehen, die die „Aktiven Bürger“ beschafft hatten. Mit Vielfalt, mehrsprachigen Texten und zum Teil Comic-Darstellungen führt sie Kinder ans Lesen heran, die Deutsch nicht als Muttersprache gelernt haben. Jetzt steht die Box auch anderen interessierten Grundschulen im Landkreis zur Verfügung.

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> Wertvolle Lese-Lernhelfer: Angebot der „Aktiven Bürger“

Mein Besuch beim "Sommerfest der Begegnung" am 1. Juli

von Iris Birger

Ich war ein bisschen früh dran, denn ich wollte pünktlich sein. Den Festbeginn nicht verpassen, dachte ich mir. Sagt man uns nicht gerade das als „typisch deutsch“ nach? Ich musste über mich schmunzeln. Als ich mich ein bisschen unter die Leute gemischt hatte, spürte ich eine freundliche und herzliche Atmosphäre. Schnell wurde mir klar, dass es heute mal nicht darauf ankommt, pünktlich zu sein. Das Fest beginnt dann, wenn alle da sind. Pfarrer Zettler und Harald Rausch von den Aktiven Bürgern Lichtenfels eröffneten den Abend. Gemeinsam mit dem seit 2015 stattfindendem „Café der Begegnung“ bildete das heutige Fest die 30. Veranstaltung dieser Reihe.

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Video vom Sommerfest 2019
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Sommerfest der Begegnung 2019

Doro Wot ist in Äthiopien ein typisches Festtagsessen. Diesen Hähnchentopf aus dem afrikanischen Land servierten Tigist und Meroun den Besuchern des Sommerfests der Begegnung, zu dem die Aktiven Bürger zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenfels am späten Montag nachmittag in den Hof der Martin-Luther-Kirche eingeladen hatten. Die beiden jungen Damen hatten reichlich gekocht und bereits am Sonntag Brot gebacken, um alle Gäste mit der Köstlichkeit versorgen zu können. Doch bevor Huhn mit scharfer Berbere Soße serviert wurde, klärten die beiden Köchinnen über die Sitten und Gebräuche in ihrer afrikanischen Heimat auf.

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Mieterführerschein: ein wichtiger Beitrag zur Integration

Sprache, Arbeit, Wohnung – diesen Dreiklang streben viele der aus anderen Ländern in unsern Landkreis Geflüchteten an. Die schwierigste Hürde ist oftmals, eine Wohnung zu finden – auch weil sich zuweilen Vermieter nicht sicher sind, ob die Bewerber den „richtigen Umgang“ mit der Wohnung beherrschen. Deshalb hat vor einiger Zeit Karin Pfeiffer, die beim Landratsamt angesiedelte „Integrationslotsin“, zusammen mit Landrat Christian Meißner die Initiative ergriffen und von einem anderen Landkreis ein dort bewährtes Schulungsprogramm beschafft: Darin wird man an sechs Abenden zu je eineinhalb Stunden über alles Notwendige rund ums Wohnen geschult – von Heizen und Lüften bis zu Nebenkosten und Mülltrennung reicht zum Beispiel die Themenpalette. Und am Ende steht eine Prüfung. Wer sie besteht, bekommt einen „Mieterführerschein“, den er zum Beispiel bei Bewerbungen dem Vermieter vorlegen kann.

Die erste Schulungsgruppe umfasste zehn Männer. Durchgeführt wurden die Unterrichtseinheiten ehrenamtlich von Aktiven Bürgern: Ann-Kathrin Keil mit Unterstützung von Gaby Berg. Sie waren angetan von der Lernwilligkeit ihrer „Schüler“, die auch alle mit Erfolg abschlossen. Das Obermain-Tagblatt hat in einer Reportage darüber berichtet (hier klicken).

Merhawi Teame an seinem Arbeitsplatz

Merhawis Traum hat sich erfüllt

Merhawi Teame aus Eritrea ist angekommen: Nach vier Jahren in Deutschland versteht und spricht er sehr gut Deutsch, hat eine eigene Wohnung und einen festen Arbeitsplatz bei der Firma Concept Laser. Sein nächstes großes Ziel ist, den Führerschein zu machen. Und er ist beliebt – eine Kollegin hat bei unserem Besuch am Arbeitsplatz über ihn gesagt: „Wenn Merhawi zur Tür hereinkommt, ist es, wie wenn die Sonne aufgeht, so freundlich und hilfsbereit ist er.“ Eine ganze Reihe von Aktiven Bürgern hat an dieser offenkundig gelungenen Integration mitgewirkt, so z. B. Betreuer Bernd Potzel und die ehrenamtlichen Sprachtrainer am ersten Aufenthaltsort Schönbrunn, später auch Carita Müller und Gaby Berg. Mittlerweile unterstützt Merhawi sogar selbst als „ehrenamtlicher Lehrer“ deren Sprachkurse!

Der Fränkische Tag hat diese Integrationsgeschichte in einer Reportage dargestellt. Sie wurde auch auf der von Caritas Deutschland zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni erstellten Internetseite als gutes Beispiel übernommen.

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Was macht eigentlich ein „Spielzeugdoktor“?

2011 starteten die Aktiven Bürger „bei null“. Erste Aktion war eine Umfrage bei allen heimischen Kindergärten: „Was wünscht Ihr Euch an zusätzlichem ehrenamtlichem Engagement?“

„Lesepaten“ wurde am häufigsten genannt, aber gleich dahinter folgte der „Spielzeugdoktor“. Gemeint war (und ist) jemand, der mit ein bisschen handwerklichem Geschick Sachen wieder in Ordnung bringt: z. B., wenn an Außenspielgeräten was klemmt oder gebrochen ist, wenn die Spielzeugkiste aus dem Leim geht oder Ähnliches. So hat sich das seitdem auch in einer ganzen Reihe von Kindergärten eingespielt und bewährt. Wer meint, dass er vielleicht auch auf diese Weise Kindern (und ErzieherInnen) eine wertvolle Hilfe sein könnte, kann sich gerne im Aktive-Bürger-Büro erkundigen, wo gerade so ein „guter Geist“ gesucht wird.

Das der Kreativität eines Spielzeugdoktors aber auch keine Grenzen gesetzt, beweisen die beiden Schneyer Berthold Werner und Gerhard Hohmann, die immer wieder mal mit großer Freude ihren örtlichen Kindergarten „vermöbeln“. Was damit gemeint ist, hat jüngst das Obermain-Tagblatt in einer Reportage aufgezeigt.

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