Heimischer Märchenkanal: ein gutes Angebot für die Ferien

der schwarze und der weiße wolf
Margit Schreppel - Der schwarze und der weiße Wolf

Schon rund 1 000 Aufrufe kann der vor kurzem von der Freiwilligenagentur Aktive Bürger zusammen mit Margit Schreppel initiierte YouTube-Märchenkanal verzeichnen.

Die ausgebildete Märchenerzählerin aus Isling hat mittlerweile neun Märchen eingespielt, die meist für Kinder ab vier Jahren geeignet sind und zwischen zehn und 27 Minuten dauern. Tier- und Naturgeschichten bilden einen gewissen Schwerpunkt: So sind Froschkönig, Fundevogel, der schwarze und der weiße Wolf ebenso zu finden wie die Märchen von den Blumensamen und der Schlüsselblumenfee.

Die sorgfältig ausgewählten und lebendig vorgetragenen fantasievollen Geschichten sind jederzeit abrufbar über YouTube mit dem Suchbegriff Margits Märchenkanal. Hervorzuheben ist auch, dass Margit Schreppel die Inhalte als Mitglied der Aktiven Bürger ehrenamtlich bespielt und auch immer wieder mal ein neues Stück einstudiert und einbringt.

Gerade in Ferienzeiten von Kindergärten und Schulen kann dies ein interessantes Angebot für Eltern und andere Betreuungspersonen sein. So können sie den anvertrauten Kindern eine gute Alternative mit spannender und sinnvoller Beschäftigung zu bieten. Warum Märchen gerade heutzutage ein sehr gutes Medium für Kindergarten- und Schulkinder sind, beschreibt Prof. Dr. Gerald Hüther, einer der bekanntesten deutschen Hirnforscher und Neurobiologen, so:

"Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Zaubermittel, das ihr Kind stillsitzen und aufmerksam zuhören lässt, das seine Phantasie beflügelt, seinen Sprachschatz erweitert, es darüber hinaus noch befähigt, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und das auch noch sein Vertrauen stärkt und ihm Mut und Zuversicht gibt. Dieses Zaubermittel existiert: Es sind die Märchen, die unseren Kindern vorgelesen und erzählt werden sollten. Märchenstunden sind die höchste Form des Unterrichtens. Lernen geht bei Kindern am besten, wenn der Stoff ein bisschen unter die Haut geht – dann erst werden die emotionalen Zentren im Gehirn aktiviert."

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