Das Dutzend ist voll – zwölf Jahre „Bürgerstiftung für Jugend und Familie im Landkreis Lichtenfels“

Ich erinnere mich, es waren insbesondere Notar Dr. Johann Schmidtlein, Erhard Schlottermüller, Werner Simmerl, Stephan Franke und Josef Breunlein, die sich engagiert haben, um diese Stiftung errichten zu können. Staat und kirchliche Organisationen sind oft in ein Korsett von Vorschriften gepresst und können nicht immer helfen. Eine Stiftung mit einem passenden Stiftungszweck ermöglicht dem Stiftungsvorstand und dem Stiftungsrat, auch dann sinnvoll zu helfen, wenn dies anderen Organisationen nicht möglich ist. Oder wenn eine Hilfe an Zeitvorgaben scheitert, während eine Stiftung schnell und unbürokratisch helfen kann, wenn es darauf ankommt.

Dreizehn Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen haben dann die Stiftung im September 2006 gegründet (www.buergerstiftung-lichtenfels.de). In Zusammenarbeit mit der verbundenen LISO-Stiftung wurden sinnvolle Projekte und Jugendliche gefördert. Als bedeutendes Projekt der Bürgerstiftung sind die „Aktiven Bürger Lichtenfels“ zu nennen. Die „Aktiven Bürger“ sind in den Bereichen Lichtenfelser Tafel plus, Integration von Neubürgern, Stellung von Lesepaten und Unterstützung von Senioren sowie Menschen mit Behinderung tätig, um nur einen Teil der notwendigen und überaus lobenswerten Aktivitäten zu nennen.

Allerdings haben es kleinere Stiftungen, wie die Bürgerstiftung, zunehmend schwer, die für ihre Arbeit notwendigen Mittel zu beschaffen. Können sie doch nur Erträge aus dem Stiftungsvermögen für  ihre Unterstützungsleistungen einsetzen. Aufgrund der Nullzins-Politik sinken diese Erträge Richtung Null. Die Stiftung ist deshalb auch auf Spenden angewiesen, um ihren Stiftungszweck erfüllen zu können. Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Spenden kann ein zusätzlicher Ansatz sein, hier zu helfen.

Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die viele Stunden für die Gemeinschaft einsetzen, danken es den Spendern.

Robert Gack

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